Leistungsübersicht

Die Übersicht zu den Planungsleistungen vom Ingenieurbüro Mentzel wird durch Hinweise zum Verfahrensablauf ergänzt.

Eine Aufzählung wesentlicher Funktionen der eingesetzten Software läßt ihre Variabilität und die Genauigkeit bei Planungen zur Einbindung erneuerbarer Energien erahnen.

Leistungsübersicht Ingenieurbüro Mentzel

Ausstellung von Energieausweisen

Erstellung von Energieausweisen für Wohn-und Nichtwohngebäude.

Bei Energieausweisen wird zwischen Bedarfsausweisen und Verbrauchsausweisen unterschieden.

Beim Verbrauchsausweis wird der Energieverbrauch der letzten 3 Jahre erfasst und als Mittelwert in Bezug zur beheizten Wohnfläche gesetzt. Diese Ausweise sind durch das unterschiedliche Nutzerverhalten zwangsläufig sehr ungenau und dürfen nur unter bestimmten Voraussetzungen erstellt werden.

Beim Bedarfsausweis sind alle wärmeabgebenden Außenbauteile, die Technik zur Beheizung und Warmwasserbereitung und ggf. weitere Installationen zu erfassen und der ermittelte Energiebedarf in Bezug zur beheizten Fläche zu setzen.

Nur beim Rechengang zum Bedarfsausweis sind alle Komponenten und ihr Einfluß auf den Energiebedarf sichtbar. Zudem können die Berechnungen für weitere Vorhaben (z.B. Energieberatung, Bauantrag, KfW-Effizienzhaus-Berechnung u.ä.) genutzt werden.

Das Ingenieurbüro Mentzel erstellt daher nur die für weiter gehende Berechnungen/Beratungen geeigneten Bedarfsausweise.

BAFA "Vor-Ort-Beratung"

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (www.bafa.de) fördert die Energieberatungen in Wohngebäuden mit Zuschüssen in Höhe von 60 Prozent der förderfähigen Beratungskosten; maximal 800 Euro bei Ein- und Zweifamilienhäusern und maximal 1.100 Euro bei Wohnhäusern mit mindestens drei Wohneinheiten.

Der Kunde einer Vor-Ort-Beratung hat eine Wahlmöglichkeit mit Blick auf den Inhalt des Energieberatungsberichts. Er kann wählen zwischen der Erstellung eines energetischen Sanierungskonzepts für:

- eine Sanierung des Wohngebäudes (zeitlich zusammenhängend) zum KfW-Effizienzhaus (Komplettsanierung)  oder

- eine umfassende energetische Sanierung in Schritten mit aufeinander abgestimmten Einzelmaßnahmen (Sanierungsfahrplan).

Umfangreiche Checklisten zum Mindestinhalt der Beratungsberichte stellen sicher, dass alle relevanten bzw. sinnvollen Sanierungsmaßnahmen berechnet und dargestellt werden.

Detaillierte Info’s zur Durchführung sind auf der Website des BAFA zu finden.

Beim BAFA-Beratungsbericht können ergänzend, ggf. auch alternativ zur Fachplanung im Rahmen des KfW-Programmes  Baubegleitung (sh. Programmteil 431) die Grundlagen/Varianten  der energetischen Sanierung zum KfW-Effizienzhaus ermittelt werden.  

Bauphysikalische Berechnungen

Bei der Ausführung von Wärmeschutzmaßnahmen sind die Mindestanforderungen der Energieeinsparverordnung (ENEV) zu beachten. Je nachdem, ob eine Bilanzierung für ein Gebäude vorzunehmen ist oder Änderungen an einzelnen Bauteilen vorgesehen sind, es gelten Grenzwerte. Gleichzeitig sind zum Schutz von Bauteilen weiter gehende Berechnungen zum Feuchteschutz vorzunehmen. Es sind Tauwasser- und Verdunstungsbilanzen für die Bauteile nachzurechnen.

Bei Wärmeschutzmaßnahmen sind die Zulassung und ebenso die Eignung von Dämmstoffen zu bewerten. Darüber hinaus stehen Anforderungen an eine sachgerechte Montage.  Der gezielten Senkung der Verluste durch Wärmebrücken kommt durch den steigenden Dämmstandard eine wachsende Bedeutung zu.

Die Info skizziert typische Wärmebrücken und empfehlenswerte Maßnahmen.

Der Einfluss von Wärmebrücken (PDF 198 KB)

Dass ein guter Wärmeschutz nicht nur Energieverluste reduziert, sondern auch die thermische Behaglichkeit steigert und Tauwasser zuverlässig vermeidet, ist hier zu sehen

Thermische Behaglichkeit durch Wärmeschutz (PDF 109 KB)

Messungen Raumklima

verschienene Datenlogger

Messungen zu den Raumlufttemperaturen und Feuchten können helfen, ein energieoptimiertes Nutzungsregime abzuleiten.

Es gibt aber noch weitere gute Gründe, solche Messungen vorzunehmen:  

Bei aufgetretenen Feuchte- und Schimmelschäden entsteht oft ein Streit um die Ursachen.  Vermieter argumentieren meistens, dass falsch geheizt und gelüftet wurde.  Die betroffenen Mieter meinen, dass Wärmebücken oder auch andere Ursachen, wie defekte Heizungs-, Wasser- oder Entwässerungsleitungen daran schuld sind.  

Mit einer Messung von Raumlufttemperaturen und relativen Feuchten mit sehr kurzen Messintervallen über mehrere Tage, wozu geeignete Datenlogger einzusetzen sind, lässt sich sehr genau das Heizungs- und Lüftungsverhalten erfassen und dokumentieren.  Ergibt sich ein angemessenes Nutzerverhalten, kann  dies als Ursache der Schäden zunächst ausgeschlossen werden.

Die Annahme, dass die dann häufigste Fehlerursache, nämlich die sehr niedrigen inneren Oberflächentemperaturen durch Wärmebrücken hier ursächlich wirkt, kann bei Bedarf mit einer Wärmebrückenberechnung  ergänzend überprüft und nachgewiesen werden.

In nachstehender Dokumentation wird die Nützlichkeit eines sinnvollen Heiz- und Lüftungsverhaltens schlüssig hergeleitet.

Heizen und Lüften (PDF 86 KB)     

Check von Sanierungsvarianten

Kommen mehrere Lösungen zur Beheizung und Warmwasserbereitung eines Objektes in Betracht, empfiehlt es sich, vorab einen Variantenvergleich vorzunehmen. Solch eine Berechnung wird analog den Berechnungsvorschriften der VDI-Richtlinie-2067 - Berechnung der Kosten von Wärmeversorgungsanlagen- durchgeführt.

Hierbei werden folgende Kostengruppen berücksichtigt:

- kapitalgebundene Kosten (Anschaffungskosten incl. anlagenbedingter Baukosten abzüglich eventueller Zuschüsse) mit Berücksichtigung von Zinssatz, Nutzdauer, Instandsetzungszuschlag- es ist mithin die jährliche Annuität zu berechnen

- verbrauchsgebundene Kosten (Kosten für den/die Energieträger mit Berücksichtigung der Umwandlungsverluste)

- betriebsgebundene Kosten (sonstige anlagentypische Nebenkosten, wie: Wartung,  Emissionsmessung, Feuerstättenschau, Beschaffungs- und Entsorgungskosten, Versicherungskosten u.ä.).

Bei der Finanzierung von Energiesparmaßnahmen interessiert die laufende Belastung für Zins und Tilgung durch einen Kredit. Bei der Berechnung des Kapitaldienstes eignet sich die Annuitätenmethode. Hierbei werden über den Finanzierungszeitraum gleichbleibend hohe, jährliche Zahlungen (Annuität) bei sinkendem Zins- und steigendem Tilgungsanteil geleistet.

In der Übersicht sind die Annuitätsfaktoren für Zinssätze zwischen 0,50 % und 6,49 % mit den Laufzeiten von 10 und 20 Jahren zu sehen. Die Abstufungen betragen 0,01 %.

Annuitätenrechner von 0,50% bis 6,49% (PDF 125 KB)

 

 

 

 

 

Verbraucherzentrale-Beratungen

Seit 1993 ist Dipl.-Ing. (FH) Karl-Heinz Mentzel als Honorarberater für den Verbraucherzentrale Bundesverband e.V. tätig.

Neben den Beratungen in den örtlichen Beratungsstellen der Verbraucherzentrale im Ostthüringer Raum (Gera, Altenburg) werden die verschiedenen, geförderten Beratungsangebote im Objekt der Ratsuchenden angeboten.

Dazu zählen der Basis-Check, der Gebäude-Check und der Brennwert-Check. Detaillierte Info’s zu diesen Beratungsleistungen sind hier zu finden:

https://www.verbraucherzentrale-energieberatung.de/energiechecks.php

Weiterhin wird der ebenso geförderte Detail-Check vorgenommen. Weitere Info’s sh.

https://www.verbraucherzentrale-energieberatung.de/fmo.php

Planung Wärmepumpenheizung

Durch die Kopplung einer thermischen Solaranlage mit einer Sole-Wasser-Wärmepumpe kann sich ein interessanter Effekt ergeben.

Kann die Technik hydraulisch und regelungsseitig so verknüpft werden, dass die solare Einspeisung auf niedrigem Temperaturniveau die Sole-Eintrittstemperatur an der Wärmepumpe leicht anhebt, werden zwei energetisch sinnvolle Effekte erzielt. Die ansonsten etwas geminderte Jahresarbeitszahl der Wärmepumpe wird wieder verbessert und zugleich der solare Ertrag gesteigert.

Diese Zusammenhänge werden in nachstehender Info näher erläutert.

Wärmepumpe und thermische Solaranlage  (PDF 58 KB)

Hier das zugehörige hydraulische Schema:

Sole_Wärmepumpe_Kessel-Oel-Gas_Puffer-offenes-System (PDF 196 KB)